Friedenskirche Aue-Zelle – Ev.-Luth. Kirchgemeinde Aue-Zelle

Unser aktueller Kirchenbote

September – November 2026

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Die beleuchtete Friedenskirche am Abend

Herzlich willkommen

in der Friedenskirche Aue-Zelle, Kantstraße 2

Unsere Altargemälde ›

Jahreslosung 2026

Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu!

Offenbarung 21, 5

Unsere nächsten Veranstaltungen

  • 8. November

    Gemeinsamer Abendmahlsgottesdienst

    Friedenskirche

    Sonntag, 10:00 Uhr

  • 11. November

    Martinsspiel mit anschließendem Lampionumzug

    Bühne am Carolateich

    Mittwoch, 17:00 Uhr

  • 15. November

    Seitenverbinder-Gottesdienst mit anschließendem Kirchenkaffee

    Friedenskirche

    Sonntag, 10:00 Uhr

Alle Termine ›
Vergoldete Schnitzerei mit Engelsfigur am Orgelprospekt
Blick von der Empore auf die Jugendstil-Leuchter, die Stuckdecke und die bemalten Fenster
Orgel der Friedenskirche mit der goldenen Inschrift: Singet dem Herrn ein neues Lied, denn er tut Wunder (Psalm 98,1)

Veranstaltungen

Gottesdienste, Feste und Konzerte unserer Gemeinde. Herzlich willkommen!

  • 8.November

    Gemeinsamer Abendmahlsgottesdienst

    Friedenskirche

    10:00 UhrSonntag
  • 11.November

    Martinsspiel mit anschließendem Lampionumzug

    Bühne am Carolateich

    17:00 UhrMittwoch
  • 15.November

    Seitenverbinder-Gottesdienst mit anschließendem Kirchenkaffee

    Friedenskirche

    10:00 UhrSonntag
  • 18.November

    Ökumenischer Gottesdienst zum Buß- und Bettag

    St.-Nicolai-Kirche

    10:00 UhrMittwoch
  • 22.November

    Abendmahlsgottesdienst

    Friedenskirche

    10:00 UhrSonntag
  • 29.November

    Familiengottesdienst

    Friedenskirche

    10:00 UhrSonntag
  • 30.November

    Adventskonzert „Machet die Tore weit“

    Friedenskirche

    19:30 UhrMontag

Gemeindegruppen ›

Vergoldete Schnitzerei mit Engelsfigur am Orgelprospekt
Blick von der Empore auf die Jugendstil-Leuchter, die Stuckdecke und die bemalten Fenster
Orgel der Friedenskirche mit der goldenen Inschrift: Singet dem Herrn ein neues Lied, denn er tut Wunder (Psalm 98,1)

Gemeindegruppen
und Kreise

In unseren Gruppen und Kreisen ist jeder herzlich willkommen.
Kommen Sie gern einfach vorbei!

  1. Montag

    Frauenhauskreis

    19.00 Uhr   nach Absprache

    Termine bitte im Pfarramt erfragen: 03771 55 11 95

    Kirchenchor

    19.30 Uhr   Gemeindesaal St. Nicolai

  2. Dienstag

    Dienstagskreis 50 Plus

    14.00 Uhr   Friedenskirche

    einmal im Monat · nächstes Treffen: 3. November

  3. Mittwoch

    Junge Gemeinde

    18.30 Uhr   Friedenskirche

  4. Donnerstag

    Gebetskreis

    14.45 Uhr   Friedenskirche

    Kurrende

    15.30 Uhr   Friedenskirche

    nicht in den Ferien

    Mittlere Generation

    19.00 Uhr   Friedenskirche

    einmal im Monat · nächstes Treffen: 5. November

  5. Freitag

    Posaunenchor

    17.45 Uhr   Friedenskirche

    in den ungeraden Kalenderwochen · Kontakt über das Pfarramt

Kirchlicher Unterricht

Christenlehre

nicht in den Ferien

1. Klasse
Einladung erfolgt separat
2. und 3. Klasse
montags, 16.00 – 17.00 Uhr
4. Klasse
mittwochs, 16.00 – 17.00 Uhr
5. und 6. Klasse
Teens-Treff einmal im Monat, 9.00 – 14.00 Uhr
Pfarrhaus St.-Nicolai-Kirche, kleiner Saal, Pestalozzistraße 9

Alle Kinder sind zur Christenlehre in ihrer Altersgruppe herzlich eingeladen! Änderungen sind möglich.

Fragen beantwortet Gemeindepädagogin Ingrid Fischer
03771 25 19 72

Konfirmandenunterricht

nicht in den Ferien

7. Klasse
montags, 16.00 Uhr
8. Klasse
montags, 17.00 Uhr

Treffpunkt ist im kleinen Saal des Pfarrhauses St. Nicolai, Pestalozzistraße 9. Wer noch keine Einladung bekommen hat, meldet sich bitte im Pfarramt oder direkt bei Pfarrer Schubert.

Pfarrer Jörgen Schubert
03771 70 48 17
joergen.schubert@evlks.de

Unsere Veranstaltungen ›

Historische Luftaufnahme der Friedenskirche auf dem Zeller Berg mit den umliegenden Häusern und Gärten

Geschichte unserer
Friedenskirche

Durch die Industrialisierung (von 1870 bis 1900 wurde jedes Jahr eine neue Fabrik errichtet) erlebte die Stadt Aue einen explosionsartigen Anstieg der Einwohnerzahl. So begann man um 1900 mit der Bebauung des Zeller Berges.

Da die bestehende alte Klosterkirche schnell zu klein für die wachsende Gemeinde wurde und sich am äußeren Ende des Gemeindegebietes befand, wuchs der Wunsch nach einem Neubau einer Kirche auf dem Stadtgebiet von Zelle. So wurde die Kirche nach den Plänen der Bauräte Schilling & Gräbner aus Dresden entworfen und erbaut. Durch die Umsetzung neuer technischer Möglichkeiten (Deckenaufhängung) gelang den Architekten die Krönung ihrer Arbeit hinsichtlich der Ausprägung des Jugendstils bei Sakralbauten. Der erste Spatenstich erfolgte am 2. Mai 1912. Bereits im Sommer 1913 war der Rohbau fertiggestellt. Der Außenputz, der Einbau der Orgel und die gesamte Ausgestaltung des Inneren waren bis Ende Februar 1914 beendet. Das Glockengeläut erklang zum ersten Mal am Sonnabend vor dem ersten Advent 1913. So konnte die Kirche am Sonntag Laetare, dem 22. März 1914, geweiht werden.

Der Name „Friedenskirche“ geht auf den Wunsch nach Frieden zurück, der sich jedoch nicht erfüllen sollte. Denn bereits 4 Monate nach der Weihe brach der erste Weltkrieg aus. Da die Stadt Aue vor Kriegseinwirkungen durch den ersten Weltkrieg und während bzw. am Ende des zweiten Weltkrieges verschont wurde, blieben auch die Kirchen erhalten.

Dennoch nagte der Zahn der Zeit an unserem Gotteshaus. Dieses zu erhalten war ein dauernder Kampf. Vor allem auf Grund der kirchenfeindlichen Einstellungen der sozialistischen Regierung und der damit knapp bemessenen Mittel, setzten die Christen ihre Möglichkeiten mutig ein, um ihre Kirche vor größeren Schäden zu bewahren.

Nach der Wiedervereinigung unseres Landes gelang es nach und nach die Kirche von Grund auf zu rekonstruieren und zu sanieren. Seit 2020 sind die meisten dieser Arbeiten abgeschlossen. Die Christen der Kirchgemeinde Aue-Zelle freuen sich, dem lebendigen Herrn in dem im alten Glanz wiedererstrahlten Gotteshaus zu begegnen.

Die Friedenskirche als Baustelle mit Holzgerüsten
Die Friedenskirche wird erbaut
Die Friedenskirche von Osten, frei stehend am Hang
Freie Sicht auf die Ostseite der Friedenskirche
Der Altarraum der Friedenskirche kurz nach der Fertigstellung
Das Innere der neu gebauten Friedenskirche

Chronik unserer Friedenskirche

  1. 1173

    Am 7. Mai genehmigt Kaiser Friedrich I. Barbarossa die Gründung der Augustiner-Chorherren-Propstei Aue. Ihre Klosterkirche ist die Vorläuferin der Friedenskirche.

  2. 1858

    Mit dem Bau der Eisenbahn endet für Aue die Zeit als „verschlafenes Städtchen mit dörflichem Charakter“. Die Industrialisierung beginnt.

  3. 1870 – 1900

    Jedes Jahr entsteht eine neue Fabrik, die Einwohnerzahl steigt explosionsartig.

  4. 1899

    Der Kirchenvorstand befasst sich erstmals mit dem Neubau einer Kirche. Die alte Klosterkirche ist zu klein geworden und liegt am äußersten Ende der Gemeinde.

  5. um 1900

    Die Bebauung des Zeller Berges beginnt.

  6. 1909

    Die Kirchgemeinde erwirbt von der Firma S. Wolle das 6.000 m² große Grundstück für den Kirchenneubau.

  7. 17. Februar 1912

    Die Baugenehmigung wird erteilt. Gebaut wird nach den Plänen der Dresdner Bauräte Schilling & Gräbner; veranschlagt sind 270.000 Mark.

  8. 2. Mai 1912

    Erster Spatenstich.

  9. Sommer 1913

    Der Rohbau ist fertig.

  10. November 1913

    Die drei Glocken aus Bochum treffen ein und erklingen am Sonnabend vor dem ersten Advent zum ersten Mal.

  11. Februar 1914

    Außenputz, Orgel und die gesamte Ausgestaltung des Inneren sind vollendet.

  12. 22. März 1914

    Am Sonntag Laetare wird die Friedenskirche unter großer Beteiligung der Stadt geweiht. Der Neubau ist zu einem großen Teil Pfarrer Johannes Meusel zu verdanken.

  13. 2. Mai 1914

    Das erste Brautpaar wird in der Friedenskirche getraut: Albert Weber und Marie geb. Ficker.

  14. August 1914

    Nur gut vier Monate nach der Weihe beginnt der Erste Weltkrieg. 172 Glieder der Gemeinde verlieren ihr Leben.

  15. 1. Oktober 1923

    Die Gemeindeglieder aus Niederpfannenstiel, bisher kirchlich zu Lößnitz gehörig, kommen zur Gemeinde Zelle.

  16. 1920er Jahre

    Die Gemeinde hat eine gut organisierte Jugendarbeit.

  17. August 1939

    Pfarrer Meusel geht in den Ruhestand, kurz darauf beginnt der Zweite Weltkrieg. Aue und seine Kirchen bleiben von Zerstörungen verschont.

  18. 1973

    Wegen Schwammbefalls im hölzernen Fußboden muss die Kirche gesperrt werden.

  19. 1974

    Mit großem Einsatz der Gemeinde entstehen ein neuer Betonfußboden und eine elektrische Bankheizung. Am 29. September 1974 wird die Kirche wieder geöffnet.

  20. 1974 / 75

    Das Dach wird neu gedeckt.

  21. 1979

    Umfassende Erneuerung des Innenraums, mit vielen fleißigen Helfern aus der Gemeinde und der Jungen Gemeinde.

  22. 2001 – 2002

    Der Turm wird von der Glockenstube bis zum Kreuz restauriert: neue Kupferhaube, frisch vergoldetes Kreuz, erneuerter Glockenstuhl und überholtes Uhrwerk.

  23. 2013

    Das gesamte Dach wird erneuert, wieder mit roten Biberschwänzen wie beim Bau der Kirche. Gleichzeitig beginnt die Erneuerung der Fassade.

  24. 2014

    Fassade und neue Fenster sind fertig, im Jahr des 100. Kirchweihjubiläums.

  25. 2020

    Die meisten Sanierungsarbeiten sind abgeschlossen. Die Friedenskirche erstrahlt wieder im alten Glanz.

Blick von der Empore in den Altarraum der Friedenskirche mit den Altargemälden zwischen den Pfeilern

Altargemälde unserer
Friedenskirche

Zwischen den Pfeilern des Altarplatzes sind acht Gemälde von dem Kunstmaler Bernhard Müller in Dresden: Luther, Mose, St. Matthäus, St. Petrus, St. Johannes, St. Paulus, Jesaja und Melanchthon, also Vertreter des Alten Bundes, des Neuen Bundes und der Reformationszeit.

Der Altar ist aus weißem Marmor hergestellt, darüber steht ein 5 Meter hohes Kreuz. Hinter dem oberen Teil des Kreuzes befindet sich in einer kuppelförmigen Nische eine stilisierte Dornenkrone, darüber links und rechts Engelköpfe mit den griechischen Buchstaben Alpha und Omega. An der Rückseite des Altarplatzes stehen zwischen Marmorpfeilern zwei prächtige Kandelaber, die den brennenden Dornenbusch darstellen. Sie wurden, wie auch die sechs mächtigen Kronleuchter, von der Auer Besteckfirma August Wellner & Söhne gefertigt. Der Smyrna-Teppich, der den Altarplatz bekleidet, wurde eigens für die Friedenskirche entworfen.

Auf der linken Seite des Altarraumes steht der Taufstein aus grünem Marmor mit einem kunstvoll gearbeiteten, von einer Krone geschmückten Deckel. Darüber die Statue des zwölfjährigen Jesus im Tempel mit der Inschrift: „Wisset ihr nicht, dass ich sein muss in dem, das meines Vaters ist?“ Die Kanzel auf der rechten Seite ist aus gelblich-weiß geflammtem schwarzem und grünem Marmor. In ihrer oberen Hälfte zeigen farbige Mosaikfelder aus Halbedelsteinen bekannte christliche Symbole.

Die Gnade des Herrn währet von Ewigkeit zu Ewigkeit

Psalm 103,17 · Inschrift über dem Altarraum
Altargemälde Martin Luther mit Bibel

Martin Luther

Reformationszeit

Ein besonderer Verdienst des Wittenberger Reformators Martin Luther (1483 – 1546) ist seine Bibelübersetzung, deren kirchliche und kulturelle Bedeutung bahnbrechend ist. Ihm war wichtig, dass so die Predigt der frohen Botschaft unterschiedslos an alle ergehen konnte.

Altargemälde Mose mit der Gesetzestafel

Mose

Alter Bund

Mose gilt als Übermittler des Gesetzes und wird darum oft mit Gesetzestafel(n), wie etwa den 10 Geboten, dargestellt. In den nach ihm benannten 5 biblischen Mosebüchern tritt Gott als geschichtsmächtig handelnder Gott hervor.

Altargemälde Matthäus mit Schriftrolle

Matthäus

Neuer Bund

Das Evangelium des Matthäus erweist sich als besonders geeignet für christliche Unterweisung. Der Evangelist Matthäus, Worte der alten Propheten aufnehmend, ruft seine Hörer auf zur Nachfolge Jesu, was die Bereitschaft zu Liebe, Demut und Leidensbereitschaft einschließt – im Blick auf die Verheißung künftigen Lohns.

Altargemälde Petrus mit dem Schlüssel

Petrus

Neuer Bund

Der Apostel Petrus war Jünger Jesu sowie erster Zeuge und Bekenner von Jesu Auferstehung. Petrus wurde die Schlüsselgewalt (Matthäusevangelium 16,17-19) zugeschrieben. Auch wurde Petrus, dessen Name mit „Fels“ übersetzbar ist, als „Fels der Kirche“ bezeichnet.

Altargemälde Johannes mit dem Kelch

Johannes

Neuer Bund

Im Evangelisten Johannes sah die frühe christliche Tradition den Apostel Johannes, den Lieblingsjünger Jesu, der nach der Auferstehung Jesu als einer der „Säulen“ der christlichen Gemeinde bezeichnet wurde. Im Johannesevangelium wird Jesus als der wahre Weinstock vorgestellt.

Altargemälde Paulus mit dem Schwert

Paulus

Neuer Bund

Der Apostel Paulus entstammte einer streng jüdischen Familie und war zunächst ein Eiferer für die Überlieferung seiner jüdischen Herkunft. Darum verfolgte er die christliche Gemeinde. Durch eine ihm widerfahrene Offenbarung Jesu Christi, des Auferstandenen, bekehrte er sich und wurde kraftvoller Verkündiger der Christusbotschaft.

Altargemälde Jesaja mit Schriftrolle

Jesaja

Alter Bund

Jesaja engagierte sich als etwa 700 Jahre vor Jesu Wirken von Gott berufener Prophet für die Anerkennung der Heiligkeit und Universalität Gottes. Er verurteilte soziale Missstände und übte Kritik am kultischen Geschehen seiner Zeit.

Altargemälde Philipp Melanchthon mit Buch

Philipp Melanchthon

Reformationszeit

Der Humanist und reformatorische Theologe Philipp Melanchthon (1497 – 1560) war in Wittenberg enger Mitarbeiter Martin Luthers. Er hat mit seiner Arbeit die wissenschaftliche Formulierung und Entwicklung der protestantischen Theologie entscheidend geprägt.

Die beleuchtete Friedenskirche am Abend

Kontakt zu unserer
Friedenskirche

Ev.-Luth. Kirchgemeinde Aue-Zelle
Kantstraße 2 · 08280 Aue-Bad Schlema

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Pfarramt

Telefon 03771 55 11 95
kg.aue_zelle@evlks.de

Öffnungszeiten

Montag
9 – 11 Uhr
Dienstag
9 – 11 Uhr
Donnerstag
14 – 18 Uhr

Ansprechpartner

Kantor
Detlev Küttler
03771 7 29 89 40

Friedhof
Mathias Baumgarten
0163 9158446

Gemeindepädagogin
Ingrid Fischer
03771 25 19 72

Bankverbindung

KD-Bank · BIC GENODED1DKD

Kirchkasse
für Spenden, bitte Verwendungszweck angeben
DE97 3506 0190 1618 7000 18

Kirchgeld
DE75 3506 0190 1618 7000 26

Friedhof
DE53 3506 0190 1618 7000 34

Telefonseelsorge

0800 111 0 111oder0800 111 0 222

Täglich 24 Stunden erreichbar, kostenfrei und bundesweit

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